Plädoyer für die historische Bildung

«Historische Bildung ist kein Luxus, sondern ein Fundament unserer Gesellschaft.»
Mit dieser programmatischen Feststellung beginnt das Plädoyer für die historische Bildung, das die SGG-Kommission «Historische Bildung» verfasst hat und vom Vorstand der SGG verabschiedet wurde.

Der bisherige politische Prozess zum Projekt «Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität» (WEGM) hat gezeigt, dass historische Bildung zwar eine breite Unterstützung geniesst, die sämtliche politischen Lager umfasst, der gesellschaftliche und politische Wert der historischen Bildung aber immer aufs Neue erklärt werden muss. Das Plädoyer dient deshalb als Grundsatzerklärung der SGG zur historischen Bildung und soll als zeitloses Argumentarium dienen, um die historische Bildung in aktuellen und zukünftigen Bildungsreformen zu stärken.

Besonderen Wert wird auf die Bedeutung der historischen Bildung für das Funktionieren unserer Demokratie, dem Wert der im Geschichtsunterricht vermittelten Kompetenzen für den Arbeitsmarkt sowie der Rolle der historischen Bildung in einer sich globalisierenden, zunehmend digitalen Welt gelegt. Historische Bildung, so ein Grundgedanke des Plädoyers, muss demnach wissenschaftlich fundiert, politisch ausgewogen, eigenständig und kritisch gegenüber Ideologien sein. Nur so vermag Geschichte Brücken zwischen unterschiedlichen politischen Lagern zu bauen.

Für Auskünfte und Nachfragen steht Kommissionspräsident PD Dr. Kijan Espahangizi gerne zur Verfügung (kijan.espahangizi@hist.uzh.ch).

Posted in SGG