Das Dossier der 13. Ausgabe der Didactica Historica ist dem Thema Magie in der Geschichte gewidmet. Magie wird dabei als mehrdeutiger Begriff betrachtet, der mit Illusionismus, Aberglauben und Spiritualität verbunden ist und sowohl heilige als auch transzendente Aspekte umfasst. Historisch hatte Magie ja bedeutende gesellschaftliche Auswirkungen, nicht zuletzt wegen der Verfolgung von Menschen wegen Hexerei. Sie wird aber auch als Kunst beschrieben, die unerklärliche Phänomene hervorbringt und sich aus dem Glauben an übernatürliche Kräfte nährt. Im 19. Jahrhundert schwankte die westliche Welt zwischen Ablehnung und Faszination für Magie, wobei sie oft als Scharlatanerie abgewertet wurde. Magie hat auch in der modernen Zeit, insbesondere durch neue Technologien, eine Renaissance erlebt, die das magische Denken neu belebt hat.
Neben dem Dossier sind auch Vorschläge für die üblichen Rubriken (Geschichtsdidaktische Forschung, Erfahrungsberichte und Unterrichtsmaterialien, Buchbesprechungen) erwünscht.