Schweizer Filmwochenschau jetzt online

Das Projekt zur Erhaltung und Digitalisierung der Schweizer Filmwochenschau ist abgeschlossen. Es stehen nun mehr als 6.000 Filmbeiträge zwischen 1940 und 1975 online zur Verfügung.

Die Schweizer Filmwochenschau ist in allen drei Sprachen auf dem Portal des Schweizerischen Bundesarchivs recherche.bar.admin.ch oder auf dem Zugangs- und Rechercheportal von Memoriav memobase.ch zugänglich.

Zum Abschluss des Gemeinschaftsprojekts zur Erhaltung und Onlinepublikation findet am Samstag, 7. August 2021, um 15 Uhr am Filmfestival Locarno eine Podiumsdiskussion statt, die auf das online Zugangsprojekt und auf den Wert dieses einmaligen Filmerbes für Bildung, Forschung und die breite Öffentlichkeit eingeht.

Aufruf des GEI

Dear Colleague,

At the Georg Eckert Institute for International Textbook Research (GEI) we study the production, presentation and dissemination of socially relevant knowledge within educational media for schools, in a national and international context. We provide advice and mediation for work on textbooks and curricula, particularly in (post) conflict societies and those undergoing transformative changes, and support the development of new textbooks and teaching materials.

The Institute currently coordinates three bilateral textbook commissions (German-Israeli, German-Czech and German-Polish) as well as a joint German-Polish textbook project. Our next step is to create a European Forum for Reconciliation (EFREC). The aim of the forum is to strengthen existing partnerships and establish new cooperative relationships with relevant state and civic partners in the field of international work on school textbooks.

We are currently working on a detailed overview of state and civic initiatives in this field and would very much appreciate your help. If you are aware of any bi- or multi-national initiatives related to textbooks or curricula that would be of interest to our project, please let us know.

We are enclosing a questionnaire for reference, which with we are approaching relevant initiatives in order to record their central organisational forms, areas of activity, methods and products, as well as their academic and political relevance.  Our aim is to examine cooperative structures in order to support multilateral interchange. Bringing together diverse experiences of bi- and multilateral projects promises to produce highly synergetic effects for all involved. For this reason, we very much hope that you will take the time to participate.

We would be grateful if you would advise us of potential partners and we look forward to a successful start to this venture, which will enable us all to better link our activities and to launch new projects and initiatives.

If you have any questions regarding the European Forum for Reconciliation please do not hesitate to contact us.  

Best wishes from Braunschweig

Dr Steffen Sammler

Georg Eckert Institute. Leibniz Institute for international Textbook Research

Celler Strasse 3

38114 Braunschweig

Mail sammler@gei.de

Neues eLearningmodul zu Film- und Videoquellen

Ad fontes ist ein digitales, offen zugängliches Lernangebot der Universität Zürich, das in den Umgang mit verschiedenen Quellen einführt – neu auch in Film- und Videoquellen

Das neue Modul geht die geschichtswissenschaftliche Auseinandersetzung mit Film und Video von vier Seiten an: Eine medienwissenschaftlich und historisch informierte Einführung leitet in die Geschichte des Films ein, wobei insbesondere die Materialität und die verschiedenen Formate historischer Filme im Fokus stehen.

Denkmal – Mal Denken

«Mal Denken!» ist eine Aktion der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW). Ziel ist die Dialogförderung und Wissensvermittlung zu Denkmälern und ihrer Rolle in der Erinnerungskultur. Die Aktion richtet sich mit einem digitalen Kartenspiel, einer Umfrage und einem Wettbewerb an ein Publikum, das über Fach- und Aktivist*innenkreise hinausgeht. Unter den Stichworten SPIELEN, KENNENLERNEN, ANTWORTEN und SCHAFFEN sind verschiedene Angebote lanciert worden. SCHAFFEN ist ein Denkmal-Wettbewerb, an dem man bis am 1. Oktober 2021 teilnehmen kann. Es geht darum, als fragwürdig empfundene Denkmäler so zu verändern, dass sie zu einer kinstruktiven Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart herausfordern.

Georg-Eckert-Forschungspreis

Das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung verleiht alle zwei Jahre den von der Verlagsgruppe Westermann in Braunschweig gestifteten Georg-Eckert-Forschungspreis für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der internationalen Bildungsmedienforschung. Die nächste Preisverleihung findet 2022 statt. Ausgezeichnet werden Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache, die sich mit kulturellen, gesellschaftlichen, politischen und/oder pädagogischen Aspekten von Schulbüchern und/oder schulischen Bildungsmedien in historischer oder aktueller Perspektive befassen.

Der Preis ist mit 5.000,- Euro dotiert. Darin erhalten ist ein Zuschuss in Höhe von 2.500,- Euro zur Nutzung wissenschaftlicher Zwecke. Beispielweise kann dieser Zuschuss für eine Veröffentlichung in der Reihe „Bildungsmedien“ (Verlag V&R, Göttingen), als Konferenzzuschuss oder für ein Forschungsstipendium genutzt werden. Der Preis kann geteilt werden.

Ausgezeichnet werden herausragende Monografien, Dissertationen oder Habilitationen sowie Gemeinschaftswerke, bei welchen der Preis an die Herausgeber verliehen wird. Es werden sowohl Eigenbewerbungen als auch Nominierungen akzeptiert. Eingereicht werden können Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache, die unveröffentlicht sind oder deren Drucklegung zum Zeitpunkt der Einreichung nicht länger zurückliegt als der 1. Januar 2019.

Für studentische Abschlussarbeiten (Magisterarbeit, Staatsexamensarbeit, Diplomarbeit) wird vom Georg-Eckert-Institut ein gesonderter Georg-Eckert-Nachwuchspreis gestiftet, der mit 1.000,- Euro dotiert ist. Bachelorarbeiten können nicht prämiert werden. Die Arbeiten sind zusammen mit zwei Fachgutachten einzureichen. Die Examensurkunde darf nicht älter als der 1. Januar 2019 sein. Die Preisträgerin oder der Preisträger erhält zusätzlich die Möglichkeit einer Online-Publikation im Repositorium des GEI (Open Access).

Bewerbungsfrist ist der 31. August 2021. Angaben zur Einreichung entnehmen Sie dem Flyer unten.

Manuskript Geschichtsdidaktik, eine eigenständige Dispziplin

Der Vorstand der DGGD publiziert 2021 eine Überblicksdarstellung zur Geschichtsdidaktik in der deutschsprachigen Schweiz. Die Beiträge der Mitglieder der DGGD präsentieren die Geschichtsdidaktik als eigenständige, theoriebasierte Wissenschaft, stellen die die Disziplin tragende Community vor, präsentieren die unterschiedlichen Elemente ihrer Institutionalisierung und geben einen Überblick über die Grundlagen ihres Wissens bzw. ihrer Theoretisierung, die damit verbundene Forschung und Entwicklung.

Die Publikation erfolgt vorerst kapitelweise. Nach Abschluss aller Kapitel wird die Publikation auch als Ganzes hochgeladen werden.

  1. Einleitung
  2. Die Mitglieder der DGGD: berufsbiographische und institutionelle Homogenität?
  3. Die Herausbildung der Strukturen einer wissenschaftsbasierten Geschichtsdidaktik in der deutschsprachigen Schweiz

Dufour im Web

Das Bundesamt für Landestopografie swisstopo hat Ende 2020 aus Anlass des 175-jährigen Jubiläums der Dufourkarte eine neue Webapplikation lanciert. Unter www.swisstopohistoric.ch werden die Produktionsgeschichte, die politischen Hintergründe und die Rezension des Kartenwerks in kleinen Beiträgen auf einer interaktiven Karte vermittelt. Die Entstehung der Topographischen Karte der Schweiz im Massstab 1:100’000 (Dufourkarte) fällt mitten in die Zeit der Bundesstaatsgründung und die Karte stellt damit eine besondere historische Quelle dar.

Zusätzlich gibt es einen Vorschlag zum Einsatz der interaktiven Karte im Unterricht. Das PDF und den Kommentar für LehrerInnen findet sich unter Didaktisches Material für den 3. Zyklus und die Sekundarstufe II – swisstopo historic als Download zur freien Verwendung.

CfP zur Didactica Historica 8/2022

2021 begeht die Schweiz das 50-Jahr-Jubiläum der Einführung des Stimm- und Wahlrechts für Frauen. Dieser Moment ist besonders, einerseits weil damit die Schweiz eines der letzten Länder war, das den Frauen die gleichberechtigte Teilhabe am Staat gewährte. Er ist anderseits bedeutsam, weil es das männliche Stimmvolk war – nicht etwa ein Parlament oder eine Regierung –, das sich zu diesem Schritt entschied, was auf eine tieferliegende Veränderung in den Geschlechterverhältnissen der damaligen Zeit hinweist.

Die DIDACTICA HISTORICA 8.2022 lässt in ihrem Dossier aus diesem Anlass zurückblicken auf die Geschichte der Geschlechterverhältnisse, des Feminismus und der Kämpfe der Frauen um die Emanzipation, um die Beteili-gung an der Macht im Staat und um die gesellschaftliche Gleichberechtigung hier und im weltweiten Vergleich, in früheren Zeiten und heute.

Der Call for Papers ist ist auf den 30. März 2021 terminiert.

GV der DGGD 2020

Die 13. Generalversammlung (2020) musste abgesagt werden. Damit der Verein einen legitimierten Vorstand (es waren Wahlen fällig) und ein genehmigtes Budget 2021 hat, wurden die Statutarischen Geschäfte per Mail behandelt. Daran haben sich 24 Mitglieder beteiligt.